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Troades

Troades

Text nach den "Troerinnen" des Euripides von Franz Werfel

Textfassung von Gerd Albrecht und Aribert Reimann


  • Ausgabe: Aufführungsmaterial
  • Sprache: deutsch

 
Beschreibung
Troja ist besiegt, die Griechen haben alle männlichen Einwohner getötet. Nun sollen die trojanischen Frauen in die Sklaverei geführt werden. Die Gottheiten Poseidon und Athene beschließen, die griechischen Sieger zu strafen, da diese den trojanischen Tempel der Athene geschändet haben. Der griechische Herold Talthybios verkündet der entthronten Königin Hekabe, welches Schicksal ihr und ihren Kindern zugedacht ist. Sie wird Odysseus folgen, und ihre Tochter Kassandra soll Konkubine des Agamemnon werden. Hektors Witwe Andromache erscheint; Hekabe erfährt von ihr, dass ihre jüngste Tochter Polyxene am Grab des Achilles geopfert wurde. Andromache selbst fällt Achilleus’ Sohn Neoptolemos zu. Talthybios offenbart Andromache, dass ihr kleiner Sohn Astyanax ist zum Tode verurteilt worden. Die griechischen Anführer fürchten, dass der Junge heranwachsen wird, um seinen Vater Hektor zu rächen; deshalb planen sie, ihn von den Mauern Trojas herabzustürzen. Auch Helena wird leiden: Menelaos wird sie zurück nach Griechenland nehmen, wo sie ein Todesurteil erwartet. Helena bittet um ihr Leben, aber Menelaos bleibt entschlossen, obwohl Hekabe ihn warnt, dass Helenas legendäre Schönheit ihr helfen werde, ihrem Schicksal zu entkommen. Talthybios erscheint mit der auf Hektors Schild ruhen- den Leiche von Astyanax. Er übergibt sie Hekabe, die das Begräbnis ihres toten Enkels vorbereitet, bevor sie alle Odysseus folgen werden. Am Ende beweinen

"Bilder einer totalen Zerstörung, der totalen Vernichtung einer Kultur. Reimann fasst sie zu einem imposanten musikalisch-epischen Bogen zusammen. Die in sich kreisenden Klagemonologe verdichten sich zu einem gewaltigen Trauer-Gemälde von suggestiver Wucht. Bewundernswert die Klarheit, der Zugriff, die Proportionierung der nahezu handlungslosen Klage-Statuarik. […] In der Instrumentalpalette fehlen die hohen Streicher ganz. So kommt den dunkel-verhangenen Bratschen im reich besetzten und vielfach geteilten Chor der tiefen Streicher eine besonders markante Aufgabe zu. Charakteristisch verwendet in häufig extremen Lagen und Ausdrucksarten sind auch die Holzbläser, während Blech und Schlagzeug auf unexzessive Weise prägnante Akzente setzen." (Hans-Klaus Jungheinrich, Frankfurter Rundschau 10. Juli 1986)
Details
Auftragswerk : Auftragswerk der Bayerischen Staatsoper München / Commissioned by the Bayerische Staatsoper München
Kompositionsjahr: 1984-1985
Orchesterbesetzung: 2 (beide auch Picc.) · Altfl. · Bassfl. · 1 · Ob. d'am. · Engl. Hr. · Heckelphon · 2 · Bassetthr. · Bassklar. · Kb.-Klar. · 2 (2. auch Kfg.) · Kfg. - 6 · 4 · 4 · 1 - P. S. (3 Beck. [h./m./t.] · 6 Tamt. [2 h./2 m./t./sehr t.] · 3 hg. Bronzeplatten [h./m./t.] · Donnerblech · Hi-Hat · gr. Tr.) (3 Spieler) - Org. - Str. (0 · 0 · 12 · 10 · 8)
Personenbesetzung: Hekabe · Alt - Chorführerin · Sprechrolle - Talthybios · Bariton - Kassandra · Mezzosopran - Andromache · Sopran - Helena · Sopran - Menelaos · Tenor - Athene · Sprechrolle - Poseidon · Sprechrolle - Frauenchor
Spieldauer: 120'0"
Uraufführung : 7. Juli 1986 München, Nationaltheater (D) Eröffnung der Münchner Opernfestspiele 1986 · Dirigent: Gerd Albrecht · Choreinstudierung: Udo Mehrpohl · Inszenierung: Jean-Pierre Ponnelle · Kostüme: Pet Halmen · Bühnenbild: Jean-Pierre Ponnelle (szenische Aufführung)
Verlag: Schott Music
Aufführungen
2006-03-04 | München (Deutschland), Hochschule für Musik und Theater — 18.00 - 24.00 Uhr - Aribert Reimann zum 70. Geburtstag
Dirigent: Daniel Klajner
2000-04-07 | Bern (Schweiz), Stadttheater | nationale Erstaufführung
Dirigent: Hans Drewanz
1992-05-29 | Frankfurt/Main (Deutschland), Oper | Premiere
Dirigent: Yakov Kreizberg
1989-02-01 | Mönchengladbach (Deutschland), Städtische Bühnen Krefeld und Mönchengladbach | Premiere
Dirigent: Yakov Kreizberg
1988-09-16 | Krefeld (Deutschland), Städtische Bühnen Krefeld und Mönchengladbach | Premiere
Dirigent: George Alexander Albrecht
Orchester: Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
1987-09-24 | Berlin (Deutschland), Theater des Westens
Dirigent: George Alexander Albrecht
Orchester: Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
1987-09-22 | Berlin (Deutschland), Theater des Westens
Dirigent: George Alexander Albrecht
1987-09-13 | Hannover (Deutschland), Niedersächsisches Staatstheater | Premiere
Dirigent: Gerd Albrecht
1986-07-07 | München (Deutschland), Nationaltheater | Uraufführung
Troja ist besiegt, die Griechen haben alle männlichen Einwohner getötet. Nun sollen die trojanischen Frauen in die Sklaverei geführt werden. Die Gottheiten Poseidon und Athene beschließen, die griechischen Sieger zu strafen, da diese den trojanischen Tempel der Athene geschändet haben. Der griechische Herold Talthybios verkündet der entthronten Königin Hekabe, welches Schicksal ihr und ihren Kindern zugedacht ist. Sie wird Odysseus folgen, und ihre Tochter Kassandra soll Konkubine des Agamemnon werden. Hektors Witwe Andromache erscheint; Hekabe erfährt von ihr, dass ihre jüngste Tochter Polyxene am Grab des Achilles geopfert wurde. Andromache selbst fällt Achilleus’ Sohn Neoptolemos zu. Talthybios offenbart Andromache, dass ihr kleiner Sohn Astyanax ist zum Tode verurteilt worden. Die griechischen Anführer fürchten, dass der Junge heranwachsen wird, um seinen Vater Hektor zu rächen; deshalb planen sie, ihn von den Mauern Trojas herabzustürzen. Auch Helena wird leiden: Menelaos wird sie zurück nach Griechenland nehmen, wo sie ein Todesurteil erwartet. Helena bittet um ihr Leben, aber Menelaos bleibt entschlossen, obwohl Hekabe ihn warnt, dass Helenas legendäre Schönheit ihr helfen werde, ihrem Schicksal zu entkommen. Talthybios erscheint mit der auf Hektors Schild ruhen- den Leiche von Astyanax. Er übergibt sie Hekabe, die das Begräbnis ihres toten Enkels vorbereitet, bevor sie alle Odysseus folgen werden. Am Ende beweinen

"Bilder einer totalen Zerstörung, der totalen Vernichtung einer Kultur. Reimann fasst sie zu einem imposanten musikalisch-epischen Bogen zusammen. Die in sich kreisenden Klagemonologe verdichten sich zu einem gewaltigen Trauer-Gemälde von suggestiver Wucht. Bewundernswert die Klarheit, der Zugriff, die Proportionierung der nahezu handlungslosen Klage-Statuarik. […] In der Instrumentalpalette fehlen die hohen Streicher ganz. So kommt den dunkel-verhangenen Bratschen im reich besetzten und vielfach geteilten Chor der tiefen Streicher eine besonders markante Aufgabe zu. Charakteristisch verwendet in häufig extremen Lagen und Ausdrucksarten sind auch die Holzbläser, während Blech und Schlagzeug auf unexzessive Weise prägnante Akzente setzen." (Hans-Klaus Jungheinrich, Frankfurter Rundschau 10. Juli 1986)
Auftragswerk : Auftragswerk der Bayerischen Staatsoper München / Commissioned by the Bayerische Staatsoper München
Kompositionsjahr: 1984-1985
Orchesterbesetzung: 2 (beide auch Picc.) · Altfl. · Bassfl. · 1 · Ob. d'am. · Engl. Hr. · Heckelphon · 2 · Bassetthr. · Bassklar. · Kb.-Klar. · 2 (2. auch Kfg.) · Kfg. - 6 · 4 · 4 · 1 - P. S. (3 Beck. [h./m./t.] · 6 Tamt. [2 h./2 m./t./sehr t.] · 3 hg. Bronzeplatten [h./m./t.] · Donnerblech · Hi-Hat · gr. Tr.) (3 Spieler) - Org. - Str. (0 · 0 · 12 · 10 · 8)
Personenbesetzung: Hekabe · Alt - Chorführerin · Sprechrolle - Talthybios · Bariton - Kassandra · Mezzosopran - Andromache · Sopran - Helena · Sopran - Menelaos · Tenor - Athene · Sprechrolle - Poseidon · Sprechrolle - Frauenchor
Spieldauer: 120'0"
Uraufführung : 7. Juli 1986 München, Nationaltheater (D) Eröffnung der Münchner Opernfestspiele 1986 · Dirigent: Gerd Albrecht · Choreinstudierung: Udo Mehrpohl · Inszenierung: Jean-Pierre Ponnelle · Kostüme: Pet Halmen · Bühnenbild: Jean-Pierre Ponnelle (szenische Aufführung)
Verlag: Schott Music
2006-03-04 | München (Deutschland), Hochschule für Musik und Theater — 18.00 - 24.00 Uhr - Aribert Reimann zum 70. Geburtstag
Dirigent: Daniel Klajner
2000-04-07 | Bern (Schweiz), Stadttheater | nationale Erstaufführung
Dirigent: Hans Drewanz
1992-05-29 | Frankfurt/Main (Deutschland), Oper | Premiere
Dirigent: Yakov Kreizberg
1989-02-01 | Mönchengladbach (Deutschland), Städtische Bühnen Krefeld und Mönchengladbach | Premiere
Dirigent: Yakov Kreizberg
1988-09-16 | Krefeld (Deutschland), Städtische Bühnen Krefeld und Mönchengladbach | Premiere
Dirigent: George Alexander Albrecht
Orchester: Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
1987-09-24 | Berlin (Deutschland), Theater des Westens
Dirigent: George Alexander Albrecht
Orchester: Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
1987-09-22 | Berlin (Deutschland), Theater des Westens
Dirigent: George Alexander Albrecht
1987-09-13 | Hannover (Deutschland), Niedersächsisches Staatstheater | Premiere
Dirigent: Gerd Albrecht
1986-07-07 | München (Deutschland), Nationaltheater | Uraufführung
Sonstige Ausgaben
  • Libretto
    BN 3686-20
    6,99 €  *
    inkl. Mwst. und zzgl. Versandkosten