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Variationen über den Tonus peregrinus

Variationen über den Tonus peregrinus


  • Besetzung: Orgel
  • Bestell-Nr.: ED 6625 Q2779
12,99 €  *
Inkl. 5% MwSt.

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Beschreibung

Hermann Schroeder (1904–1984) zählt zu den bedeutenden deutschen Orgelkomponisten des 20. Jahrhunderts und war selbst ein hervorragender Organist. Viele seiner über 100 Orgelwerke beschäftigen sich mit Themen des Gregorianischen Chorals, den Schroeder sehr schätzte. Die modale Diatonik des Chorals, die freier und anders ist als die spätere Dur/Molltonalität, geht dabei eine vollkommene Symbiose mit der freien Tonalität des zeitgenössischen Komponisten ein. Unter den Kirchentonarten ist der „tonus peregrinus“ der interessanteste, weil er zwei wechselnde Rezitationstöne hat und sich von daher nicht in das gängige Schema der 8 Kirchentöne passt. Da er „moduliert“, ist er ein Fremdling, ein „peregrinus“ unter den Tönen – und von daher für Komponisten besonders interessant. Er liegt dem alten gregorianischen Magnificat zugrunde, Bach verwendete ihn in seinem Magnificat, Mozart im Introitus seines Requiems. Schroeder nutzt den tonus peregrinus zu interessanten harmonischen und tonalen Effekten und gestaltet daraus einen virtuosen Zyklus mit 10 wirkungsvollen, farbenreichen Variationen. Ein dankbares Stück für Gottesdienst und Konzert.

Details
Kompositionsjahr: 1975
Schwierigkeit: 3
Seitenzahl: 24
Spieldauer: 12'0"
Verlag: SCHOTT MUSIC GmbH & Co KG, Mainz (001)
Video
Variationen

Hermann Schroeder (1904–1984) zählt zu den bedeutenden deutschen Orgelkomponisten des 20. Jahrhunderts und war selbst ein hervorragender Organist. Viele seiner über 100 Orgelwerke beschäftigen sich mit Themen des Gregorianischen Chorals, den Schroeder sehr schätzte. Die modale Diatonik des Chorals, die freier und anders ist als die spätere Dur/Molltonalität, geht dabei eine vollkommene Symbiose mit der freien Tonalität des zeitgenössischen Komponisten ein. Unter den Kirchentonarten ist der „tonus peregrinus“ der interessanteste, weil er zwei wechselnde Rezitationstöne hat und sich von daher nicht in das gängige Schema der 8 Kirchentöne passt. Da er „moduliert“, ist er ein Fremdling, ein „peregrinus“ unter den Tönen – und von daher für Komponisten besonders interessant. Er liegt dem alten gregorianischen Magnificat zugrunde, Bach verwendete ihn in seinem Magnificat, Mozart im Introitus seines Requiems. Schroeder nutzt den tonus peregrinus zu interessanten harmonischen und tonalen Effekten und gestaltet daraus einen virtuosen Zyklus mit 10 wirkungsvollen, farbenreichen Variationen. Ein dankbares Stück für Gottesdienst und Konzert.

Kompositionsjahr: 1975
Schwierigkeit: 3
Seitenzahl: 24
Spieldauer: 12'0"
Verlag: SCHOTT MUSIC GmbH & Co KG, Mainz (001)
Variationen