Schott Music

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31. August 2020

Werk der Woche – Christian Jost: Concerto noir redux

Das Konzerthaus Berlin feiert in diesem Jahr sein 200-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass hat Christian Jost ein neues Violinkonzert geschrieben. Beim Musikfest Berlin wird das Concerto noir redux nun uraufgeführt. Solist am 6. September ist Christian Tetzlaff. Das Konzerthausorchester Berlin begleitet ihn unter der Leitung von Christoph Eschenbach.

Ursprünglich sollte Josts zweites Violinkonzert den gleichen Titel tragen wie seine Oper “Reise der Hoffnung – Voyage vers l’espoir”. Nachdem die Proben zu ihrer Uraufführung in Genf im März abgebrochen werden mussten, orientierte sich Jost bei der Komposition um. Nun sollte das Konzert der neuen Situation, dem Shutdown und der Corona-Krise Rechnung tragen.

Christian Jost – Concerto noir redux: Violinkonzert aus dem Shutdown

Nicht nur der Grundcharakter wurde ein anderer, auch die Orchesterbesetzung musste verkleinert werden. So gibt es nun ein Concerto noir und die reduzierte Fassung Concerto noir redux

Normalerweise komponiere ich mit einer klaren Vorstellung der Form und des Klanges, also des kompletten strukturellen Verlaufs der Komposition. Nicht so bei diesem Werk. Die Idee des unmittelbaren Anfangs, dass sich aus dem Unisono der ersten Violinen mit der Solostimme, diese herauslöst, war meine einzige Vorgabe. Von dort ausgehend sollte das Werk quasi übernehmen und die Komposition leiten. So entstand eine einsätzige organische Struktur, die von drängenden rhythmischen Zellen geprägt und mit nur einer Tempoangabe versehen ist: Viertel 76 espressivo. Die Komposition vollendete ich quasi mit dem Ende des Shutdowns und da diese in Farbe und Ton eher ein dunkel gefärbtes Werk entstehen ließ, schien mir der Titel “Concerto noir“ perfekt.  Christian Jost

Illustration: Adobe Stock / lakkot, Joe Quiao

15. Januar 2018

Werk der Woche – Paul Hindemith: When lilacs last in the door-yard bloom‘d

2019 feiert die Welt den 200. Geburtstag des großen amerikanische Dichters Walt Whitman. Von ihm stammen die Worte für Paul Hindemiths Requiem When lilacmay s last in the door-yard bloom‘d. Das Werk  ist am 18. und 19. Januar 2018 in der Elbphilharmonie Hamburg mit Gerhild Romberger und Matthias Goerne als Soli sowie dem RIAS Kammerchor, dem NDR Chor und dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter der Leitung  von Christoph Eschenbach zu hören. „Werk der Woche – Paul Hindemith: When lilacs last in the door-yard bloom‘d“ weiterlesen

7. August 2017

Werk der Woche – George Gershwin: Concerto in F

Nach seinem großen Erfolg mit Rhapsody in Blue erhielt George Gershwin von der New York Symphony Society den Auftrag zur Komposition eines Klavierkonzertes.

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7. März 2016

Werk der Woche – Tobias Picker: Opera Without Words

Am 10. März dirigiert Christoph Eschenbach (Foto) die Uraufführung von Tobias Pickers neuem Werk Opera Without Words. Das Konzert des National Symphony Orchestra findet im Kennedy Center in Washington, DC, statt. Weitere Vorstellungen des Stückes folgen am 11. und 12. März.

Opera Without Words ist ein gemeinsames Auftragswerk des National Symphony Orchestra, bezuschusst vom John and June Hechinger Commission Fund for New Orchestra Works, und des Nashville Symphony Orchestra. „Werk der Woche – Tobias Picker: Opera Without Words“ weiterlesen