Schott Music

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28. September 2018

Kritikerumfrage der Opernwelt: Uraufführung und Wiederentdeckung des Jahres

Opernwelt-Jahrbuch 2018

Schott-Komponisten auf den vorderen Rängen im Jahresheft der Zeitschrift Opernwelt: Die Umfrage unter 50 internationalen Musikkritikerinnen und Musikkritikern gilt als wichtigstes Qualitätsbarometer in der deutschsprachigen Opernszene. In den beiden Werk-Kategorien gewannen Opern von Heinz Holliger und Erich Wolfgang Korngold.

Uraufführung des Jahres: Lunea von Heinz Holliger wandelt in 23 Lebensbildern auf den Spuren des Dichters Nikolaus Lenau, der zunehmend dem Wahnsinn verfällt. Die Oper wurde am 4. März 2018 am Opernhaus Zürich uraufgeführt. In der Titelrolle war Christian Gerhaher zu sehen.
Unter den weiteren Uraufführungen nannten die Befragten besonders häufig L’invisible von Aribert Reimann, herausgekommen an der Deutschen Oper Berlin, und Erdbeben. Träume von Toshio Hosokawa für die Oper Stuttgart, die jeweils mit einem großen Artikel lobend erwähnt wurden. Nicht zuletzt für die exzellente Uraufführungs-Produktion von Hosokawas Oper wurde der Opernchor Stuttgart als Chor des Jahres ausgezeichnet.

Wiederentdeckung des Jahres: Das Wunder der Heliane von Erich Wolfgang Korngold trat mit der Inszenierung an der Deutschen Oper Berlin am 18. März 2018 aus dem Übergroßen Schatten von Korngolds Erfolgswerk Die tote Stadt heraus. Wie eine brilliante und hochintelligente Produktion (Musikalische Leitung: Marc Albrecht, Regie: Christof Loy) die Wahrnehmung eines zu Unrecht aus dem Blickfeld geratenen Werks schärfen und befördern kann, wurde hier mustergültig dargelegt.
Für die Berliner Premiere hatte Schott eine vollständig neu überarbeitete und edierte Partitur herausgebracht. Derzeit arbeiten wir an den Orchesterstimmen, die 2019 bei Aufführungen in Lübeck und der Wiederaufnahme an der Deutschen Oper zum Einsatz kommen.