Schott Music

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14. April 2021

Lieder op. 46 bis op. 56: neu in der Edition „Richard Strauss Werke · Kritische Ausgabe“ (RSW)

Der dritte Liederband im Rahmen der Edition „Richard Strauss Werke · Kritische Ausgabe“ befasst sich mit Strauss‘ intensiver Phase der Liedkomposition um 1900. Von den Fünf Liedern op. 41 von 1899 bis zur als »Singgedicht« bezeichneten Oper Feuersnot op. 50 von 1901 wird die Folge der Liedkompositionen (inklusive Liedbearbeitungen, Liedorchestrierungen und genuinen Orchestergesängen) lediglich vom im Skizzenstadium verbliebenen Ballettentwurf Kythere unterbrochen und anschließend mit den Acht Liedern op. 49 unmittelbar fortgesetzt. Allein von November 1899 bis September 1901 entstanden 23 Klavierlieder: die Lieder op. 46, 47, 48 und 49. Sie machen zusammen mit den Liedern op. 56 (1903–1906) und den beiden Fassungen der Einzelkomposition Der Graf von Rom (1906) den Werkbestand des vorliegenden Editionsbandes aus.

Seine Ehefrau Pauline Strauss begleitete der Komponist oft am Klavier und hinterließ zahlreiche Eintragungen in seinen Noten, von Studierhilfen über Anweisungen hinsichtlich der Interpretation bis zu größeren Änderungen des Notentexts. Sie alle sind zusammen mit sämtlichen verfügbaren Quellen im vorliegenden Band exakt dokumentiert und erlauben so eine umfassende Beschäftigung mit Strauss‘ Sicht auf sein Liedschaffen.


Lieder mit Klavierbegleitung op. 46 bis op. 56
herausgegeben von Andreas Pernpeintner
308 Seiten · Leineneinband
RSW 204 · ISBN  978-3-901974-18-2
270,– €

12. April 2021

Aus Italien: neu in der Edition „Richard Strauss Werke · Kritische Ausgabe“ (RSW)

Aus Italien Aus Italien
320,00 €

Aus Italien ist eine sinfonische Dichtung im Gewand einer großen, viersätzigen Sinfonie, die zunächst fünfsätzig geplant war. Strauss komponierte das Werk im Alter von 22 Jahren, widmete es Hans von Bülow und dirigierte kurz nach Fertigstellung die Uraufführung in München. Als Zwischenwerk in Strauss‘ Entwicklung zum vollendeten Komponisten blieben viele Aspekte der Rezeption, Publikations- und Werkgeschichte bislang unbeachtet.

Im Rahmen der neuen Edition „Richard Strauss Werke · Kritische Ausgabe“ wurden alle Quellen einer Sichtung und Bewertung unterzogen, mit kritischem Bericht versehen und in neu gesetzter Partitur veröffentlicht. Darüber hinaus enthält der Band den vom Komponisten erstellen Klavierauszug für vier Hände.


Aus Italien
Sinfonische Fantasie (G-Dur) für großes Orchester
Partitur und Klavierauszug zu vier Händen
herausgegeben von Stefan Schenk und Walter Werbeck
288 Seiten · Leineneinband
RSW 303 · ISBN 978-3-901974-08-3
320,– €

 

19. März 2021

„Der Rosenkavalier“ an der Bayerischen Staatsoper: Online-Uraufführung der reduzierten Fassung

Am 21. März 2021 feiert Der Rosenkavalier von Richard Strauss an der Bayerischen Staatsoper München Premiere. Es ist gleichzeitig die Uraufführung der neuen Fassung für eine kleinere Orchesterbesetzung von Eberhard Kloke, die sich an der Instrumentierung von Ariadne auf Naxos orientiert.  Die Inszenierung von Barrie Kosky wird mit Spannung erwartet. In den Hauptrollen der hochkarätig besetzten Produktion sind Marlis Petersen als Feldmarschallin, Christof Fischesser als Baron Ochs von Lerchenau, Katharina Konradi als Sopie, Samantha Hankey als Octavian und Johannes Martin Kränzle als Herr von Faninal zu erleben. Am Pult steht Vladimir Jurowski.

Der Bearbeiter Eberhard Kloke über seine neue Fassung:

Bei der vorgenommenen Transkription geht es um eine Veränderung des Klangbildes und damit der Klangstruktur innerhalb des Orchesters sowie der Balance zwischen Bühne und Orchester.

Im Vordergrund stehen besetzungstechnische Vorteile durch variable Besetzungsalternativen im Hinblick auf schlankere Stimmen. Das kommt wiederum der Textverständlichkeit und Transparenz zugute und entspricht damit auch grundsätzlich der musik-theatralischen Anlage des Stückes als Konversationsstück.

Die Orchesterbesetzung ist komprimiert auf die Stärke eines mittelgroßen Orchesters. Die Mischung und Balance zwischen Streichern und Bläsern wurde neu konzipiert. Der üppig-fette, durch wiederholte Parallelschaltung (Verdopplung) von Bläsern und Streichern verursachte Strauss-Klang wird an vielen Stellen aufgebrochen, um das Klangbild zu verschlanken und differenziertere Klangschärfung zu erreichen.

Somit wird sowohl Klangerweiterung als auch Klangverdichtung erzielt, der Instrumentationsgestus zielt auf weniger Mischklang zugunsten von extremeren Spaltklängen. Dabei weist der häufige Einsatz von Klavier, Harfe, Celesta und Harmonium immer auf klangliche Parallelitäten zum Ariadne-Orchester.

Die Premiere um 15:30 Uhr wird kostenfrei auf der Plattform Staatsoper.TV gestreamt und bei BR Klassik übertragen. Am 22. März wird die Aufzeichnung des Streams um 19:00 Uhr wiederholt.

 

Szenenfoto: © Bayerische Staatsoper / Wilfried Hösl
Portrait Eberhard Kloke: privat

4. November 2019

Werk der Woche – Richard Strauss: Die ägyptische Helena

1923 wurde sie in Dresden uraufgeführt. Nun feiert die Oper Die ägyptische Helena von Richard Strauss am 9. November an der Mailänder Scala Premiere. Die musikalische Leitung übernimmt Franz Welser-Möst, die Inszenierung stammt von Sven-Eric Bechtolf. „Werk der Woche – Richard Strauss: Die ägyptische Helena“ weiterlesen

14. Januar 2019

Werk der Woche – Richard Strauss: Elektra

Eine außergewöhnliche Symbiose von Musikwissenschaft und künstlerischer Praxis suchen die Herausgeber und Forscher der aktuell entstehenden kritischen Ausgabe Richard Strauss Werke (RSW). Anstatt die Ausgabe nur für die musikwissenschaftliche Forschung zu erstellen wird von Anfang an der Bezug zur Aufführungspraxis gesucht. Denn angelehnt an die Gesamtausgabe werden Aufführungsmaterialien erstellt, die die neuen Erkenntnisse aufgreifen. Ein vorläufiges Aufführungsmaterial zur Oper Elektra wird nun erstmals für eine Opernproduktion verwendet: Am 19. Januar 2019 ist Premiere mit neu ediertem Notenmaterial am Landestheater Linz. Die musikalische Leitung übernimmt Markus Poschner, Michael Schulz führt Regie. Die Sopranistin Miina-Liisa Värelä singt die namensgebende Elektra. In weiteren Rollen sind Katherine Lerner als Klytämnestra, Brigitte Geller als Chrysothemis, Matthäus Schmidlechner als Ägisth und Michael Wagner als Orest zu sehen. „Werk der Woche – Richard Strauss: Elektra“ weiterlesen

3. April 2017

Werk der Woche – Richard Strauss: Die Frau ohne Schatten

2019 feiert die Märchenoper Die Frau ohne Schatten ihren hundertsten Geburtstag. Sie gilt als ein Hauptwerk des Komponisten-Librettisten Duos Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal. Am 9. April ist sie in einer Inszenierung von Claus Guth an der Staatsoper Berlin zu sehen. Zubin Metha übernimmt die musikalische Leitung in dieser Koproduktion des Teatro alla Scala di Milano und des Royal Opera House Covent Garden London. Nur eine Woche später folgt die Premiere der Inszenierung von Andreas Kriegenburg an der Staatsoper Hamburg, dort dirigiert Kent Nagano.

„Werk der Woche – Richard Strauss: Die Frau ohne Schatten“ weiterlesen

30. Januar 2017

Werk der Woche: Erich Wolfgang Korngold – Das Wunder der Heliane

Im Mai 2017 wäre Erich Wolfgang Korngold 120 Jahre alt geworden. Als Würdigung seines musikalischen Schaffens wird in der Volksoper Wien seine Oper Das Wunder der Heliane konzertant aufgeführt. Die musikalische Leitung hat Jac van Steen.

„Werk der Woche: Erich Wolfgang Korngold – Das Wunder der Heliane“ weiterlesen

31. August 2016

Schott Journal: Das Kundenmagazin in neuem Look

Im Herbst 1966, vor genau 50 Jahren also, brachte der Schott-Verlag ein Kundenmagazin in veränderter Form an den Start, in dem neue Werke und Produkte vorgestellt wurden. Der „Schott-Kurier“ hatte vier schwarz-weiß bedruckte Seiten, war deutschsprachig und wurde dementsprechend nur innerhalb Deutschlands versandt. Inzwischen ist unser Kundenmagazin längst zweisprachig. Redakteure unserer Büros in Mainz, London, Tokio und New York arbeiten gemeinsam daran, es wird an Musiker und Entscheider in mehr als 50 Ländern verschickt und stellt auf 20 bis 24 Seiten neben Neuerscheinungen und Uraufführungen immer auch besonders interessante Werke des Backkataloges unter thematischen Gesichtspunkten vor.

Schott Journal – News for Music Makers

Heute stellen wir Ihnen unser Magazin im neuen Gewand vor. Wir haben das Layout überarbeitet, die Themen anders geordnet und eine eigene Rubrik zu Musik für Kinder im Konzert und auf der Bühne Children’s Corner eingeführt. „Schott aktuell“ heißt jetzt Schott Journal – News for Music Makers.

Vorstellung des neuen "Schott Kurier" im Sommer 1966
Urahn des neuen Schott Journal: Vorstellung des „Schott Kurier“ im Sommer 1966

Dieses Heft widmen wir wichtigen Werken der Chorsymphonik. Anlass sind die Uraufführungen gleich mehrerer Stücke von Pēteris Vasks, Stefan Heucke und von unserer amerikanischen Komponistin Hannah Lash. Zum Glück erfreut sich das Chorsingen ja wieder wachsender Beliebtheit. In diesem Heft werden Sie fündig, wenn’s ein bisschen mehr sein darf – etwa große Stücke für Soli, Chor und großes Orchester.

Uraufführungen im aktuellen Heft von:

Pēteris Vasks, Pierre Jalbert, Hannah Lash, Peter Eötvös, Toshio Hosokawa, Alexander Goehr, Richard Wagner, Stefan Heucke und Enjott Schneider

Premieren im aktuellen Heft von:

Douglas J. Cuomo, E.T.A. Hoffmann, Richard Wagner, Richard Strauss, Viktor Ullmann, Engelbert Humperdinck, Erich Wolfgang Korngold, Jacques Offenbach, Modest Mussorgskij, Harry Partch, Eberhard Streul, Wilfried Hiller, Nino Rota, Carl Orff, Toshio Hosokawa, György Ligeti und Paul Lincke

Weitere Spotlights:

Aribert Reimann, Luigi Nono, Howard Shore, Gustav Mahler/Yoel Gamzou, Chaya Czernowin