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Funambules | Trio Accanto

13. Januar 2017
Funambules Funambules
18,50 €

Das Trio Accanto ist ein unge­wöhn­li­cher Klang­kör­per. Ein Ensem­ble mit der Beset­zung Saxo­fon-Schlag­zeug-Kla­vier zu ent­wer­fen, war vor knapp 25 Jah­ren ein muti­ger Schritt – ein nen­nens­wer­tes Reper­toire gab es nicht.
Diese CD beweist: Dies hat sich inzwi­schen geän­dert. Die inter­es­sante Kon­stel­la­tion hat bei den Kom­po­nis­ten Klang­fan­ta­sien frei­ge­setzt, die zu einer gro­ßen Fülle an Mix­tu­ren, Kom­bi­na­tio­nen und Ver­schmel­zun­gen führ­ten. Die vor­lie­gende CD ent­hält Ein­spie­lun­gen von Wer­ken von Geor­ges Aperg­his, Rolf Riehm, Johan­nes Schöll­horn und Ste­fan Prins. Für sie steht das Trio als „Klang­kör­per“ im Fokus ihrer Kom­po­si­tio­nen.

Dieter Schnebel: Movimento

Movimento Movimento
18,50 €

Schon zu Beginn sei­ner schöp­fe­ri­schen Tätig­keit brachte sich Die­ter Schne­bel stark auf dem Gebiet der Musik­päd­ago­gik ein. Kein Wun­der also, dass die 1970 in Leben geru­fene AG Neue Musik am Lei­nin­ger-Gym­na­sium Grün­stadt bald die Zusam­men­ar­beit mit dem Kom­po­nis­ten suchte. Inzwi­schen fei­erte die AG ihr 45-jäh­ri­ges Bestehen – ein guter Anlass für Schne­bels neue Kom­po­si­tion „MOVIMENTO“, die gleich­zei­tig den Kreis der lan­gen Zusam­men­ar­beit zwi­schen Kom­po­nist und AG beschließt.

Enjott Schneider: Fatal Harmonies

Fatal Harmonies Fatal Harmonies
18,50 €

„Fatal Har­mo­nies“ ist die siebte der auf 10 CDs ange­leg­ten Edi­tion Enjott Schnei­der bei WERGO und hält fünf Kom­po­si­tio­nen für Vio­lon­cello und Orches­ter bereit.
László Fenyö, dem viele der Werke auf den Leib geschnit­ten sind, weiß mit sei­ner Leich­tig­keit, mit der er mör­de­risch schwie­rige Pas­sa­gen mit Ton­schön­heit und Musi­ka­li­tät ver­bin­det, zu über­zeu­gen. Gut, dass sich das Deut­sche Sym­pho­nie-Orches­ter Ber­lin mit Diri­gent Ariel Zucker­mann von Fenyös Kom­pro­miss­lo­sig­keit mit­rei­ßen lässt, um gemein­sam  eine musi­ka­li­sche Höchst­leis­tung zu voll­brin­gen.

Hans Zender: ¿Adónde? Wohin?

4. November 2016
Adónde? Wohin? Adónde? Wohin?
18,50 €

Hans Zen­der hat der zen­tra­len Kate­go­rie “Har­mo­nik” zu beson­de­rer, wie­derum “gegen­stre­bi­ger” Kon­tur ver­hol­fen. Er hat den Umgang mit Mik­ro­in­ter­val­lik bis zur Zwölf­tel­tö­nig­keit vor­an­ge­trie­ben und unter­teilt die Oktave dem­nach in 72 Klein­st­in­ter­valle. Der Umgang mit Mik­ro­in­ter­val­lik bedarf gro­ßer vokal-instru­men­ta­ler Sou­ve­rä­ni­tät.
Die vier Kom­po­si­tio­nen, die sich auf die­ser CD zum ers­ten Mal zyklisch prä­sen­tie­ren, sind durch­drun­gen von die­sem ebenso kom­ple­xen wie sub­ti­len har­mo­ni­schen Den­ken. Sie zei­gen seine rei­chen Mög­lich­kei­ten, aber auch seine Fra­gi­li­tät.

Rolf Riehm: Shifting | Archipel Remix

Shifting / Archipel Remix Shifting / Archipel Remix
18,50 €

Seine Kom­po­si­tion “Archi­pel Remix” für Orches­ter mit elek­tro­ni­schen Zuspie­lun­gen begreift Riehm als ein “Archi­pel, einen Kom­plex von Inseln, bestehend aus unter­schied­lich aus­ge­dehn­ten Inseln. […] Das Stück fängt vorne an und hört hin­ten auf, wie auch anders, aber ich möchte [den natür­li­chen Zeit­ab­lauf] unter­lau­fen. Daher die Meta­pho­rik des Archi­pels und die Art der Bezeich­nung.” (Marion Saxer, Rolf Riehm)

Edition Musikfabrik: Schlamm

Schlamm Schlamm
18,50 €

Alles Leben kommt aus dem Urschlamm. Und alles Leben wird sich am Ende wie­der darin auf­lö­sen. Diese Folge der Edi­tion Musik­fa­brik legt das Ohr an den Klär­schlamm und in den “Ozean von Ja und Nein”. Sie erschau­dert am Ende der Welt vor der erha­be­nen Natur und sucht sie mit kom­po­nier­ten Kon­glo­me­ra­ten zu über­tref­fen, sie lässt sich lebend begra­ben und isst sich drei­mal wie­der aus der Erde her­aus.
Vier fas­zi­nie­rende Ver­su­che, die Natur zu begrei­fen und den Platz des Men­schen aus­zu­lo­ten.

Walter Zimmermann: Voces Abandonadas

7. Oktober 2016
Voces Abandonadas Voces Abandonadas
18,50 €

Wal­ter Zim­mer­manns Musik ist oft intro­ver­tiert, bis­wei­len grüb­le­risch sto­ckend, aber auch hin­ter­grün­dig intim. Durch­strö­men­der Atem, große Ges­ten oder empha­ti­sche For­men sind ihr fremd. Zim­mer­mann fand sei­nen Ort abseits der Strö­mun­gen der Avant­garde von Darm­stadt und Köln; den  neo­ex­pres­sio­nis­ti­schen Ten­den­zen, die in den 1970er Jah­ren ein­setz­ten, stand er dis­tan­ziert gegen­über. Er erstrebte Sim­pli­zi­tät, ori­en­tierte sich am Indi­vi­dua­lis­mus US-ame­ri­ka­ni­scher Kom­po­nis­ten, auch an der Dia­to­nik des frü­hen Cage. Seine Werke sind indi­vi­du­ell, zugleich eigen und  unver­wech­sel­bar.

Auf der vor­lie­gen­den CD spielt Nico­las Hod­ges Kla­vier­werke aus den fünf Jah­ren von 2001 bis 2006. Kla­vier­mu­sik erlaubt die Rei­hung struk­tu­rel­ler Ein­hei­ten; sie ist für Zim­mer­mann eine Art Labo­ra­to­rium sei­nes  kom­po­si­to­ri­schen Han­delns. „Voces aban­do­na­das“ basiert auf zwei  Samm­lun­gen von Apho­ris­men des argen­ti­ni­schen Lyri­kers Anto­nio Por­chia.

Pēteris Vasks: Flute Concerto | Symphony No. 3

Flute Concerto / Symphony No. 3 Flute Concerto / Symphony No. 3
18,50 €

Pēte­ris Vasks Dritte Sym­pho­nie (2004/05) ist in der bal­tisch-fin­ni­schen Stil­sphäre behei­ma­tet. Die Ent­ste­hung der Sym­pho­nie ist der Fil­har­mo­nia Tam­pere zu dan­ken, die beim Kom­po­nis­ten ein „Ein­spiel­stück“ von 15 bis 20 Minu­ten Dauer bestellte. Indem sich Vasks der Eigen­dy­na­mik sei­ner inne­ren Stim­men über­ließ, ent­stand eine sin­fo­ni­sche Land­schaft von mehr als vier­zig Minu­ten Spiel­zeit: sein bis­her längs­tes und gedan­ken­reichs­tes Orches­ter­werk.

Mit sei­ner Sym­pho­nie habe er von der Schön­heit der von Gott geschaf­fe­nen Welt, vom Schick­sal der Mensch­heit und vom Schick­sal sei­nes Vol­kes erzäh­len wol­len, erklärte der Kom­po­nist. Die Sym­pho­nie rede „von Liebe und Gesin­nungs­treue; von Ver­lus­ten und der Fähig­keit, auf­zu­ste­hen und fort­zu­schrei­ten. Und schließ­lich vom end­lo­sen Kampf zwi­schen Licht und Dun­kel.

Barbara Heller: Herbstmusik

Herbstmusik Herbstmusik
18,50 €

Die in 1936 in Lud­wigs­ha­fen am Rhein gebo­rene Kom­po­nis­tin Bar­bara Hel­ler ist süch­tig nach Klän­gen. Die Suche nach Klän­gen – ver­lo­re­nen, ver­schüt­te­ten, unent­deck­ten oder bis­her unbe­ach­te­ten, prägt ihr Leben.
Diese CD stellt ein Por­trät der von ihr für Streich­in­stru­mente gefun­de­nen Klänge dar. Neun Werke span­nen einen Bogen ihres künst­le­ri­schen Schaf­fens von 1958 bis 2014.

Eröff­net wird die CD mit Bar­bara Hel­lers 2008 ent­stan­de­nem 3. Streich­quar­tett “Patch­work” („Flick­werk“ oder „Fli­cken­tep­pich“). Spie­le­risch flie­ßende Figu­ren, häu­fig im piz­zi­cato, wech­seln sich mit ste­hen­den Klang­flä­chen ab. Von Hel­ler als Tri­to­nus-Stu­die kon­zi­piert, besteht das Ton­ma­te­rial durch­ge­hend aus  Ganz­ton­ver­hält­nis­sen.

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