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Willkommen bei WERGO – Neue Musik seit über 50 Jahren

Thierry Pécou: Orquoy | Changó | Marcha de la Humanidad

9. September 2016

Mit den Wer­ken von Thi­erry Pécou ist ein Ton in die zeit­ge­nös­si­sche Musik Euro­pas zurück­ge­kehrt, den man schon bei­nahe ver­ges­sen glaubte: Es ist der Ton Latein­ame­ri­kas.
Thi­erry Pécou ist Fran­zose, und sein Latein­ame­rika ist das Pro­dukt einer schöp­fe­ri­schen Fan­ta­sie, ent­stan­den aus dem Bedürf­nis, den vor­ko­lum­bia­ni­schen, weit­ge­hend ver­schüt­te­ten Kul­tu­ren Mit­tel- und Süd­ame­ri­kas nach­zu­spü­ren.

Jō Kondō: Bonjin. Chamber Music

Bonjin. Chamber Music Bonjin. Chamber Music
18,50 €

Was geschieht, wenn Kom­po­nist und Hörer iden­tisch sind? Auf diese Fra­ge­stel­lung ist Jō Kon­dōs Arbeits­me­thode aus­ge­rich­tet. Wenn der Kom­po­nist nie­mand ande­res als ein neu­gie­ri­ger Zuhö­rer ist, muss er sich selbst über­ra­schen kön­nen und sich jeg­li­chen Vor­wis­sens und Vor­ha­bens. Jō Kondō, 1947 in Tokio gebo­ren, wurde auf sei­nem gesam­ten Bil­dungs­weg in Japan nahezu aus­schließ­lich von tra­di­tio­nel­ler west­li­cher Kunst­mu­sik geprägt. Für den krea­ti­ven Vor­gang emp­fin­det er diese Prä­gung als Beschrän­kung und damit als größte Her­aus­for­de­rung: „Die Musik, mit der man auf­ge­wach­sen ist, ist wie ein Käfig, aus dem man aus­bre­chen muss.“

Die Form von Impro­vi­sa­tion, die Jō Kondō ver­wen­det, gleicht der Impro­vi­sa­tion im her­kömm­li­chen Sinne nur bedingt. Kondō impro­vi­siert nicht am Instru­ment, son­dern am Noten­pa­pier, und zwar Note für Note. „Ich schreibe die erste Note nie­der. Diese ist ein belie­bi­ger Ton. Dann höre ich mir die­sen Ton in der Vor­stel­lung immer und immer wie­der an, bis der zweite Ton auf­taucht. Und so geht die­ser Pro­zess wei­ter. Das ist mein Begriff von Impro­vi­sa­tion.“ (Jō Kondō)

Enjott Schneider: Shadows in the Dark | Schatten im Dunkel

“Schat­ten im Dun­kel“ ist die fünfte der auf 10 CDs ange­leg­ten Edi­tion Enjott Schnei­der bei WERGO: Die­ses Mal lädt Enjott Schnei­der mit zwei Solo­kon­zer­ten und einem Dop­pel­kon­zert zu einer emo­tio­na­len Hör-Reise „ins Dun­kel“ ein – der Ver­gan­gen­heit, der Mytho­lo­gie und der Psy­che.

Enjott Schnei­ders „Phoe­nix“ bezieht sich auf den sagen­um­wo­be­nen Vogel, der als Sym­bol der Unsterb­lich­keit, der Auf­er­ste­hung und des Lebens nach dem Tode bekannt ist: Der Phoe­nix ver­brennt sich selbst, um dann in immer­wäh­ren­dem Zyklus aus der Asche wie­der auf­zu­er­ste­hen. Das gleich­na­mige Kon­zert, das zunächst als Gleich­nis von der ewi­gen Wie­der­kehr des „Immer Schö­nen“ aus Chaos, Schutt und Asche kon­zi­piert war, erhielt gleich­zei­tig einen beklem­men­den rea­len Aspekt, ver­bun­den mit Abschied, Leid und Trauer.

Gustav Mahler: Symphony No. 10

5. August 2016
Symphony  No. 10 Symphony No. 10
18,50 €

Gus­tav Mah­lers “Sym­pho­nie Nr. 10” ist die letzte und ein­zig unvoll­endete in sei­nem Gesamt­werk. Am 5. Sep­tem­ber 1910 arbei­tete Gus­tav Mah­ler zum letz­ten Mal am Manu­skript. Genau 100 Jahre spä­ter stellte der erst 23-jäh­rige Diri­gent und Kom­po­nist Yoel Gam­zou die­ses außer­ge­wöhn­li­che Werk in sei­ner neuen Rekon­struk­tion vor. Die fest­li­che Urauf­füh­rung mit dem Inter­na­tio­nal Mah­ler Orches­tra fand im Rah­men der Jüdi­schen Kul­tur­tage 2010 in der Syn­agoge Rycke­straße in Ber­lin statt und ern­tete höchs­tes Lob von Kri­tik und Publi­kum.

Chaya Czernowin: The Quiet. Works for Orchestra

The Quiet The Quiet
18,50 €

Mit “The Quiet” (2010) und “Zohar Iver” (2011) erreichte Chaya Czer­no­win einen Wen­de­punkt – eine Neu­ori­en­tie­rung, die sich in Wer­ken wie “Esh” (2012), “At the Fringe of our Gaze” (2012/2013) und “White Wind Waiting” (2013) fort­setzte.
“Als ich ‘The Quiet’ geschrie­ben habe, war mir bewusst, dass ich mir diese Ver­än­de­rung bereits seit zehn Jah­ren gewünscht hatte. Im Nach­hin­ein sehe ich alle diese Orches­ter­werke als eine Art Kor­ri­dor, durch den ich auf einen neuen Weg gelangt bin.” Die­ser neue Weg mar­kiert Chaya Czer­no­wins Hin­wen­dung zu einer Musik­spra­che, in der Raum und Geste und die Ent­de­ckung von musi­ka­li­schen Bewe­gungs­pro­zes­sen in den Fokus des kom­po­si­to­ri­schen Inter­es­ses gerückt sind.

Violeta Dinescu: Diary | Tagebuch. Works for Flute

Diary | Tagebuch Diary | Tagebuch
18,50 €

Vio­leta Dinescus Werke für Flöte eröff­nen ein “Wun­der­land der Klänge”. Der Zyklus “Aus dem Tage­buch” ist dafür ein mar­kan­tes Bei­spiel. Seine fünf Minia­tu­ren bil­den – in Kor­re­spon­denz mit den fünf “Bli­cken” für zwei bis neun Flö­ten – nicht nur dra­ma­tur­gisch den Rah­men die­ser CD-Publi­ka­tion, son­dern durch­zie­hen sie wie ein Netz.

Ondřej Adámek: Körper und Seele

Körper und Seele Körper und Seele
16,50 €

Reich an Klang­far­ben und –spra­chen, ener­gie­ge­la­den und zugleich fein aus­ge­formt ist die Musik des Kom­po­nis­ten Ondřej Adá­mek, die auf sei­ner Por­trät-CD und –DVD der Reihe Edi­tion Zeit­ge­nös­si­sche Musik zu hören ist.
Der aus Prag stam­mende Adá­mek ent­wi­ckelte schon früh ein aus­ge­präg­tes Inter­esse für Musik und Instru­mente ande­rer Kul­tu­ren und ließ seine Ein­drü­cke und Erfah­run­gen in die Kom­po­si­tion sei­ner Werke ein­flie­ßen.

Morton Subotnick: Music for The Double Life of Amphibians

8. Juli 2016
Music for The Double Life of Amphibians Music for The Double Life of Amphibians
18,50 €

Die auf die­ser CD ver­ein­ten Werke von Mor­ton Sub­ot­nick sind Bestand­teile des grö­ße­ren, als Ton­dich­tung kon­zi­pier­ten Werks “Music for The Dou­ble Life of Amphi­bi­ans”, des­sen Titel als Meta­pher ver­stan­den wer­den kann: “Die Meta­pher legt nahe, dass die ‘Dop­pel­t­heit’ der Amphi­bien, die ihre Umge­bung aus Vergangenheit/Gegenwart (das Was­ser) benö­ti­gen und gleich­zei­tig danach stre­ben, eine neue Welt von Gegenwart/Zukunft (die Luft) zu errei­chen, unse­rer ‘Dop­pel­t­heit’ – Vergangenheit/Gegenwart und Gegenwart/Zukunft – ent­spricht, dem Tier­geist und dem Engels­geist in uns allen.” (Sub­ot­nick)

Enjott Schneider: Bach, Dracula, Vivaldi & Co.

Bach, Dracula, Vivaldi & Co. Bach, Dracula, Vivaldi & Co.
18,50 €

Vier­mal “Con­certo grosso” als  Prin­zip des lust­vol­len Kon­zer­tie­rens. Vier­mal eine Reise in die Ver­gan­gen­heit, um moderne Ton­spra­che mit Rede­wen­dun­gen von Johann Sebas­tian Bach, Anto­nio Vivaldi und – abstrus fan­tas­tisch – des his­to­ri­schen Dra­cula zu ver­bin­den. Alles sehr augen­zwin­kernd, aber kunst­voll und mit dop­pel­bö­di­ger Intel­li­genz.

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